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Neue Ausbildungshalle für die Tiefbauer und die Bauwerksmechaniker
Düsseldorf/Hamm. Die Freude war sichtlich groß. Die Auszubildenden und die
offiziellen Vertreter des Bauindustrieverbandes NRW hatten aber auch allen
Grund dazu. Nach nur viermonatiger Bauzeit wurde die neue Ausbildungshalle
für die Tiefbauer auf dem Gelände des Ausbildungszentrums in Hamm fertig
gestellt und in einer Feierstunde am 27. Juni offiziell den Auszubildenden
übergeben. Der Vorsitzende des Berufsförderungswerks der Bauindustrie Dirk
Grünewald, Hauptgeschäftsführerin Beate Wiemann und ABZ-Leiter Gerhard Geske
eröffneten bei strahlendem Sonnenschein voller Stolz
„eine der wohl besten Ausbildungshallen für eine intensive
Facharbeiterausbildung“, so Beate Wiemann. Die helle und freundliche Halle
biete dem Nachwuchs beste Rahmenbedingungen. Ulrike Wesche, Bürgermeisterin
aus Hamm, gratulierte zu den verbesserten Rahmenbedingungen für die
Tiefbauer.
Halle auf dem Stand der Technik.
„Eine hochwertige Ausbildung liegt uns am Herzen“, betonte Dirk Grünewald in
seiner Ansprache. Vor dem Hintergrund,
dass die
Tiefbauberufe in den vergangenen Jahren immer stärker ausgebildet würden,
sei eine Investition dringend notwendig geworden. Das seit 1979 genutzte
Tiefbauzelt hätte in keiner Weise mehr dem heutigen Standard entsprochen.
Daher habe sich die Bauindustrie um eine neue Ausbildungshalle bemüht, die
dem heutigen Stand der Technik entspricht. „Zudem gibt es mit dem
Bauwerksmechaniker für Abbruch und Betontrenntechnik auch einen neuen
Ausbildungsberuf“, erläuterte Grünewald weiter. „Für diesen Beruf ist Hamm
gemeinsam mit Feuchtwangen der Kompetenzstandort.“ Für eine
qualitativ hochwertige Ausbildung auch in diesem Bereich biete die neue
Halle gute Voraussetzungen.
Zwei Millionen Investitionen.
Das Berufsförderungswerk der Bauindustrie NRW (BFW) mit Sitz in Düsseldorf
hat vor Ort rund zwei Millionen Euro in den Bau investiert. Die 1000
Quadratmeter große Ausbildungshalle mit Nebengebäude und Außenanlagen für
die Bereiche Tiefbau und Bauwerksmechaniker wurde von der Baufirma Bernhard
Heckmann GmbH & Co. KG aus Hamm schlüsselfertig erstellt. Möglich wurde die
Investition durch die Förderung aus Landes- und Bundesmitteln. In die
Ausstattung der Ausbildungshalle mit Maschinen und Werkzeugen flossen rund
400.000 Euro, 90 % davon finanzierte das Land NRW. Das Gebäude selbst
kostete rund 1,4 Mio Euro und wurde zu 60 % aus Mitteln des Bundesinstitutes
für Berufsbildung (BiBB) bzw. des Bundesministeriums für Bildung und
Forschung gefördert. Als Eigenanteil der Gesamtausgaben investiert das BFW
etwa 600.000 Euro in den Standort Hamm. Nach enger Abstimmung mit der Stadt
Hamm wird die gesamte Regenentwässerung des Ausbildungszentrums schrittweise
an das auf dem Gelände neu angelegte Versickerungsbecken angeschlossen. Das
wird den öffentlichen Entwässerungskanal in der Bromberger Straße zukünftig
erheblich entlasten.
Weitere Maßnahmen in Planung.
Die neue Halle bietet den Auszubildenden mit etwa 1000 qm genügend Platz für
ihre praktischen Übungen. Ein zweigeschossiges rund 250 Quadratmeter großes
Nebengebäude mit Magazin und Umkleideräumlichkeiten ergänzt die Halle.
Geplant wurde die Ausbildungshalle mit Nebengebäude vom ortsansässigen
Architektur und Ingenieurbüro Schulenberg. Die Planungen für weitere
Baumaßnahmen liegen schon in der Schublade. Die dringend notwendige
Sanierung und Erweiterung der Küche und eine Vergrößerung des Speisesaales
sind als Investition beantragt, wann eine hierfür erforderliche Bewilligung
von Fördermitteln erfolgen kann, ist derzeit noch ungewiss.
Weitere Informationen:
Berufsförderungswerk der Bauindustrie NRW
e.V. Ausbildungszentrum Hamm Bromberger Straße 4 – 6, 59065
Hamm
Tel: 02381/395-0, per
email:
ABZ-Hamm@Bauindustrie-nrw.de
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